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Description
18DO-Dortmund ist ein Familienspiel für 2 bis 5 Personen ab 12 Jahren mit 180-360 Minuten Spieldauer. Die Spieler investieren in Privatunternehmen und Eisenbahngesellschaften, bauen Schienennetze und verwalten Unternehmen, um durch geschickte Aktienrunden und Operationsphasen ihr Privatvermögen zu maximieren. Das Spiel spiegelt die industrielle Entwicklung Dortmunds im 19. Jahrhundert wider.
18DO-Dortmund ist ein strategisches Wirtschaftsspiel, das die Entwicklung der wichtigsten Industriezweige in Dortmund während des 19. Jahrhunderts widerspiegelt.
Dortmund war bereits im Mittelalter eine Bierbrauerstadt. Um 1840 wurde die erste Tiefbauzeche abgeteuft und die erste Eisenhütte in Betrieb genommen. Durch den Anschluss an das Eisenbahnnetz im Jahr 1847 wurde die industrielle Entwicklung Dortmunds weiter vorangetrieben. Mit dem Ausbau der Zechen und Stahlwerke wuchs auch die Bevölkerung. Davon profitierte wiederum die Brauwirtschaft, da sich die Nachfrage nach Bier erheblich steigerte. Zum Ende des 19. Jahrhunderts nutzten die Dortmun- der Brauereien nun ihrerseits die Eisenbahn, um mittels Thermowaggons das Dortmunder Exportbier in weiter entfernte Regionen zu liefern.
In 18DO-Dortmund agieren die Spieler als Investoren und erwerben während einer Aktienrunde Privatunternehmen und Aktienzertifikate von Eisenbahngesellschaften. Auf jede Aktienrunde folgen eine, zwei oder drei Operationsrunden (je nach Spielphase), an die sich wieder eine Aktienrunde anschließt. Während der Operationsrunden sind die Unternehmen aktiv. Privatunternehmen gehören jeweils einem Spieler und werden von ihm verwaltet. Die Eisenbahngesellschaften sind alle Aktiengesellschaften und werden von einem Direktor geführt. Dieser ist immer derjenige Spieler, der die Mehrheit der Aktienanteile der betreffenden Gesellschaft hält. Ausgehend von ihrem Startbahnhof bauen die Eisenbahngesellschaften ein Schienennetz auf dem Spielplan, indem sie Gleisplättchen darauf platzieren. Auf diesen Gleisverbindungen lassen sie dann virtuell ihre Züge fahren und erzielen dabei Einnahmen entspre- chend den Werten der angefahrenen Felder. Werden Standorte von Kohlebergwerken oder Stahlwerken an das Schienennetz angeschlossen, so erhöht sich der Wert der entsprechenden Felder. Der Direktor einer Eisenbahngesellschaft entscheidet darüber, ob die in dieser Runde erzielten Einnahmen als Dividende an alle Aktionäre ausgezahlt oder für zukünftige Investitionen im Betriebskapital einbehalten werden. Die Auszahlung als Dividende erhöht sowohl das Privatgeld der Aktionäre als auch den Aktienkurs der Zertifikate dieser Eisenbahngesellschaft (weil Aktien dieser Gesellschaft durch die Auszahlung attraktiver werden). Das Einbehalten von Einnahmen ist jedoch für zukünftige Investitionen im Laufe des Spiels von entscheidender Bedeutung. Am Ende des Spiels gewinnt der Spieler mit dem höchsten Privatvermögen, das sich aus dem Wert seiner Aktien und der Summe seines Privatgeldes zusammensetzt.
18DO-Dortmund besteht aus mehreren Varianten unterschiedlicher Komplexität.
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